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NFL Draft: Das sind die neuen Seahawks-Stars von morgen

Erfahre nach der Talentauswahl alles über die neuen Shootingstars in Seattle.

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Aus 4 mach 8! Mit vier Auswahlmöglichkeiten waren die Seattle Seahawks in den NFL Draft 2026 gegangen. Mit acht neuen Nachwuchsspielern, drei aus der Offensive und drei aus der Defensive, beendeten sie die alljährliche Talentauswahl der Liga. Wieder einmal holte General Manager John Schneider aus begrenzten Mitteln eine Ausbeute heraus, die sich sehen lassen kann.

"Wir freuen uns, dass wir eine Balance zwischen den auf dem Papier besten Spielern und den von uns zu schließenden Lücken im Kader gefunden haben", sagte Schneider. Auch Cheftrainer Mike Macdonald geht mit einem guten Gefühl aus dem Draft. "Wir haben großen Wettbewerb bei uns im Team", sagte Macdonald. "Wir haben einen tiefen Kader. Spät im Draft noch ein paar besondere Spieler zu finden, macht Spaß."

Von Erstrunden-Supertalent bis Spätrunden-Rohdiamant ist alles dabei. Hier lernst du die neue Generation Seahawks fürs Projekt Titelverteidigung kennen.

1. Runde, Pick #32: Running Back Jadarian Price (Notre Dame)

Nach dem Abgang von Super Bowl MVP Kenneth Walker III und der Verletzung von Zach Charbonnet spät in der Saison 2025 war klar, dass die Seahawks auf der Running-Back-Position handeln mussten. Diese Baustelle behoben Macdonald und Schneider bereits mit dem finalen Pick der ersten Draft-Runde.

In Jadarian Price von der University of Notre Dame bekommt Seattle einen explosiven Playmaker, der sowohl sportlich als auch charakterlich perfekt ins Team passt.

Am College lieferte er in der vergangenen Saison richtig ab: 674 Rushing Yards und elf Touchdowns, obwohl er sich die Spielzeit mit dem anderen Superstar des Teams, Jeremiyah Love (von den Arizona Cardinals mit Pick #3 gedraftet), teilte. Auch als Receiver und Returner fand er regelmäßig den Weg in die Endzone. "Ein schneller Richtungswechsel und dann das Feld runter – das ist genau mein Ding", so Price.

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Rasende Beschleunigung, Spielübersicht und Balance waren nur drei Attribute, die Price zum Wunschspieler der Seahawks machten. Seine Loyalität und sein Kampfgeist runden einen starken Eindruck ab.

Der Running Back hätte zur Verbesserung seiner Draft-Chancen einfach die Uni wechseln können, statt sich die Spielzeit mit seinem Kollegen Love zu teilen. Doch er sah den Konkurrenzkampf nicht als Hindernis, sondern als Chance. Widrigkeiten zu überwinden – das hat er von seiner Mutter gelernt, die er den Brustkrebs besiegen sah.

"Das hat mich inspiriert", sagte der 22-Jährige. "Wie meine Mama das gemeistert hat, hat mich glauben lassen, dass mich nichts davon stoppen kann, meine Träume zu verwirklichen." Bei den Seahawks geht dieser Traum nun weiter.

2. Runde, Pick #64: Safety Bud Clark (TCU) & 3. Runde, Pick #99: Cornerback Julian Neal (Arkansas)

Warum zwei Spieler zusammen vorstellen? Weil es sie gefühlt nur im Doppelpack gibt. Bud Clark und Julian Neal sind beide Passverteidiger, hochtalentiert und haben massenweise Selbstvertrauen und Persönlichkeit.

Wenn das dir bekannt vorkommt – richtig: Damit erinnern sie an die Säulen der Seahawks-Defense Devon Witherspoon, Nick Emmanwori und Julian Love, die man genauso hätte beschreiben können.

"Ich bin vielseitig und ein Ballhawk", sagte Clark, nachdem die Seahawks ihn gedraftet hatten und erzählte anschließend, dass er sich am Spielstil des legendären Kam Chancellor orientiere. "Ich bin der physischste Cornerback in dieser Draftklasse", sagte wenig später Julian Neal. Während sie sich als Spieler erst noch beweisen müssen, haben sie bereits gezeigt: Charakterlich passen sie perfekt ins Beuteschema in Seattle – wie auch Running Back Price.

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Neben Persönlichkeit, Selbstbewusstsein und Swag bringen sie vor allem mit: Demut und Kampfgeist. Auch mit diesen zwei Verpflichtungen haben John Schneider und Mike Macdonald gezeigt, was für sie zählt. Neue Spieler müssen zur Kultur passen, die die beiden Verantwortlichen in Seattle etabliert haben. "Das sind zwei Seahawks durch und durch", sagte Schneider.

Bud Clark, der mit Vornamen eigentlich Jadarius heißt, darf nun für das einstige Team seines Idols spielen. Und auch für Neal scheint die Seahawks-Auswahl Schicksal gewesen zu sein. Weil eine Bestellung mit allen 32 Caps der NFL-Teams vor dem Draft nicht ankam, bat er seine Tante, ihm nur die Mütze der Seahawks zu besorgen. Er hatte da so ein Gefühl.

Was wohl passiert, wenn man die beiden Neuzugänge zusammen mit Spoon und Emmanwori in einen Raum oder aufs Spielfeld packt? Die Vorfreude könnte nicht größer sein.

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5. Runde, Pick #148: Guard Beau Stephens (Iowa)

Von den Iowa Hawkeyes zu den Seattle Seahawks. "Es ist schön, ein Hawk zu bleiben", sagte Beau Stephens dazu. Und auch den Seahawks-Verantwortlichen dürfte das wichtig gewesen sein, sonst hätten sie nicht einen Viertrunden-Pick im NFL Draft 2027 zu den Cleveland Browns tradeten, um Stephens schon in der fünften Runde draften zu können.

John Schneider war überrascht, dass ein Spieler von diesem Kaliber in der fünften Runde noch verfügbar war – und schlug zu. Stephens war nicht weniger überrascht, als er hörte, dass ein Team für ihn sogar einen Trade gemacht hatte. Ein Vertrauensvorschuss, doch die Leistung am College spricht für sich.

Stephens kommt von der University of Iowa, die bekannt dafür ist, sensationelle O-Liner auszubilden. Er könne auf der linken oder rechten Seite der Angriffslinie spielen. Unabhängig davon bekomme Seattle einen "Zerfleischer" im Laufspiel und einen "technisch versierten Blocker" im Passspiel, sagte der Spieler selbst, und: "Ich breche den Willen meiner Gegner."

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6. Runde, Pick #199: Wide Receiver Emmanuel Henderson Jr. (Kansas)

Mit dieser Auswahl sind die Seahawks vor allem eins geworden: schneller. Henderson Jr. bringt Speed mit nach Seattle. Das wird ihm auch in den Special Teams helfen, wenn er im Sommer um seinen Kaderplatz kämpft.

Was ihn noch vielseitiger macht: Er hat in seiner Karriere auch schon als Running Back gespielt. Wo auch immer er den Ball in die Hand bekommt oder seine Geschwindigkeit ausspielen kann, lauert Gefahr.

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7. Runde, Pick #236: Cornerback Andre Fuller (Toledo)

In der letzten Draft-Runde kommt die Defense-Liebe von Cheftrainer Mike Macdonald nochmals zur Geltung. Mit Fuller hat er einen vielseitigen Passverteidiger gefunden, der die Länge und Reichweite besitzt, um in der NFL auf verschiedenen Positionen Fuß zu fassen. "Guter Teamkamerad, guter Bruder", so beschrieb sich der Spieler selbst. Das allein wird nicht reichen, um im Kader zu bleiben, aber wer, wenn nicht Coach Macdonald, kann das Potenzial eines vermeintlichen Nobodys zum Vorschein bringen?

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7. Runde, Pick #242: Nose Tackle Deven Eastern (Minnesota)

"Ich möchte das Spiel des Gegners zerstören", sagte Deven Eastern nach dem Draft – und zeigte damit, an welchen seiner neuen Mitspieler er sich orientiert. Gibt es etwas Besseres, als zukünftig von Leonard Williams, Byron Murphy II und Jarran Reed lernen zu dürfen? Nicht für den Rookie, mit dem die Seahawks in ihr Prunkstück, die Verteidigungslinie, investieren.

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7. Runde, Pick #255: Cornerback Michael Dansby (Arizona)

Mit dem drittletzten Pick überhaupt im gesamten Draft haben sich die Seahawks ihren vierten Defensive Back des Drafts gesichert. Auch für Dansby führt der Weg ins Team wie für seinen Positionskollegen Fuller über die Special Teams. Als der Spieler, der bei Kickoffs und Punts den gegnerischen Ballträger jagt, will er sich in Seattle unverzichtbar machen.

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